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Vorsicht heiß! JW-Treff bei der FF Amstetten löschte jeden Wissensdurst

Die Mitglieder der Jungen Wirtschaft Amstetten kamen am 7. Juni zusammen, um sich von ihrem Bezirksvorsitzenden und langjährigen Feuerwehrmann Stefan Ramharter das Unternehmen Feuerwehr erklären zu lassen.

Mit rund 600 Einsätzen im Jahr, also knapp zwei pro Tag, sind die 120 Männer und Frauen der FF Amstetten in ihrer Freiwilligkeit mehr als gefordert.

Im Rahmen der monatlichen Betriebsbesichtigung wurde schnell klar, was die Männer (und Frauen) der FF Amstetten mit jungen UnternehmerInnen gemeinsam haben: Kollegialität, uneingeschränkte Einsatzbereitschaft und den Willen, etwas zu bewegen.

Nach den einführenden Daten und Fakten durch Oberverwalter Stefan Ramharter besichtigten die interessierten Besucher die Bereichszentrale. Dort werden Notrufe entgegen genommen und bis zu rund 3000 Mann in den Bezirken Scheibbs und Amstetten im Katastrophenfall koordiniert. Von der hochmodernen Zentrale ging es dann weiter in den nicht minder modernen und vor

allem bei den männlichen Kollegen hoch angesehenen Fuhrpark. 15 Fahrzeuge – vom 360 PS starken Chevrolet mit Bergeeinrichtung, über den 70to-Kran, einem LKW, der zum Zug werden kann, bis hin zum guten alten VW T2 Transporter – warten dort Tag und Nacht auf ihren Einsatz.

Die Mitglieder der FF Amstetten müssen im Ernstfall sowohl Fahrzeug als auch Maschinen blind betätigen können. Dafür bedarf es viel Übung - und zwar einmal wöchentlich.

Besonders heikel aber lebensnotwendig sind die Einsätze im völlig luftdichten Ganzkörper-Latex-Anzug. 20 Minuten haben die „Astronauten“ in diesem Anzug Zeit, um in unbekanntes Gelände vorzudringen, Menschen zu retten oder die Gefahrenquelle zu sichern, zurückzukehren, von jeglichen Stoffrückständen gereinigt zu werden um schließlich von ihren Kollegen aus dem Anzug befreit zu werden.

Als eine der modernsten Feuerwehren des Landes hatte die FF Amstetten noch Vieles mehr zu berichten. Was es aber heißt, in jedem Fall und zu jeder Zeit sein Leben zu riskieren, konnten die Unternehmerinnen und Unternehmer bei der abschließenden Fotopräsentation zumindest erahnen.
Im Anschluss präsentierte Andreas Tiefenbacher passend zum Thema noch seinen Informationsfolder zum Thema Versicherungen. Auch er mahnte zur Vorsorge, geraden wenn man als Unternehmer finanziell gänzlich von der eigenen Arbeitsleistung abhängig ist. Nach drei Stunden fesselnder Betriebsbesichtigung machte sich die Gruppe (vorsichtig) auf den Heimweg, bevor am 8. Juli das nächste Treffen bei den kleinsten Seefestspielen Österreichs in Waldhausen am Programm steht.

 

 

 

 

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