Gefahrenquelle „Privater Computer im Homeoffice“

28.05.2020

Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nutzten in den vergangenen Wochen ihre privaten Laptops oder PCs im Homeoffice. Eine unkomplizierte und schnelle Lösung, um der Aufforderung nach „Social Distancing“ gerecht zu werden …

Doch das private Gerät für berufliche Tätigkeiten sollte nicht zur Dauerlösung werden! Warum? Weil ein privater Laptop oder Computer schnell zur riskanten Gefahrenquelle werden kann! 

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Wir erklären, warum der private Laptop oder PC nicht ins Homeoffice gehört:  

1. Kein oder unzureichender Virenschutz: Die standardmäßig oft vorinstallierten (Gratis-) Virenprogramme sind wie ein Pflaster bei einem gebrochenen Fuß – beruhigend, aber nicht hilfreich. 

2. Falsche Betriebssystem-Version: Die häufig verwendete „Windows Home Edition“ tut sich schwer mit einer professionellen Netzwerkintegration. Das bringt Zugriffsprobleme und Sicherheitslücken mit sich. 

3. Privates & Berufliches in einem Boot: Fotos vom letzten Urlaub, die Konstruktionsdaten fürs neue Projekt, abends einen Film streamen. Schnell sind die Daten vermischt oder mit einem unbedachten Klick einen Virus eingefangen …

4. Datensicherung? Fehlanzeige! Oder sichern Sie wirklich täglich Ihre getane Arbeit vom privaten PC auf ein sicheres Backup?

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5. Sensible Daten auf privaten Geräten: Was passiert mit den Firmendaten eigentlich nach der Homeoffice-Phase? Als Arbeitgeber haben Sie keinen Einfluss, ob und wie sensible Daten gelöscht werden, bevor der Laptop oder PC in andere Hände wandert.  

6. Lizenz ist nicht gleich Lizenz: Die Programme am Privaten Laptop sind – wie der Name schon sagt – für den privaten und nicht kommerziellen Gebrauch. Nutzt man dann Programme jobmäßig, ist das schlicht und einfach ein Gesetzesverstoß. 

7. Wer (bewusst oder unbewusst) privat gecrackte, also illegal weitergegebene, Software-Versionen verwendet, handelt sich rasch Sicherheitsprobleme ein … Und vom Privatlaptop schleppt man vielleicht sogar den Trojaner ins Firmennetzwerk ein. 

8. Schneller, bitte! Die Rechenleistung von privaten Laptops und Rechnern liegt oft deutlich unter betrieblichen Geräten. Besonders bei Grafikprogrammen, 3d-Zeichenprogrammen oder aufwendige Datenbanken macht man im Homeoffice mit Laptops „für den Hausgebrauch“ keine großen Hüpfer. 

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